Haus des Bergmanns – Lebenswelt Anno dazumal

 

Haus des Bergmanns Außenansicht

 

Haus des Bergmanns - die gute Stube

 

Haus des Bergmanns - Küche

 

Haus des Bergmanns - Schlafzimmer

 

Haus des Bergmanns - Zechenmodel

 

Haus des Bergmanns - Kohlenkeller

 

Haus des Bergmanns - Grubenausbau

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Vereinsmitglieder der Fördergemeinschaft für Bergmannstradition unterhalten und betreuen das Haus des Bergmanns in der Altsiedlung von Kamp-Lintfort. Bei einer Führung durch das Museumshaus erhält man lebendige Eindrücke in die Lebens­umstände und Wohn­verhältnisse einer Berg­arbeiterfamilie in den 1920er / 1930er Jahren.

Die Küche mit dem Kohleherd war der Mittelpunkt des Familien­lebens. Das Wohnzimmer war nur für Familien­feste reserviert. Über dem Bett im elter­lichen Schlafzimmer hängt ein Bild mit religiösem Inhalt. Das Plumpsklo ist Zeugnis früherer sanitärer Anlagen. Im Keller wurden die Kohle- und Essens­vorräte gelagert. Im Sommer ist auch der Garten am Haus so bewirt­schaftet, dass man er­kennen kann, wie früher für den Eigen­bedarf Gemüse und Obst angebaut wurden. Für den Winter wurde es eingekocht. Bei der Führung durch die Räume fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt, und bei einigen Besuchern werden Erinnerungen wach.

Dieses museale Kleinod stellt ein eindrucksvolles Stück Zeitgeschichte dar.

Erleben Sie ein Stück Bergbaugeschichte.

Coronabedingt finden aktuell keine Führungen statt.

 

Öffnungszeiten

sonntags 14.00 – 17.00 Uhr
max. 10 Personen / Führung
max. 55 Minuten

Eintrittspreise

Erwachsene – 2,50 €
Kinder (4 – 12 Jahre) – 0,50 €
Gruppen bis 10 Pers. – pauschal 25,00 €

Reservierungen außerhalb der Öffnungszeiten

über das Infozentrum Stadt und Bergbau
Tel.: +49 162 2538981 
E-Mail: tourismus@kamp-lintfort.de

Tel.: +49 2842 9213594 
E-Mail:
info@bergmannstradition.de

Adresse

Museum „Haus des Bergmanns“
Ebertstraße 88
47475 Kamp-Lintfort

Ansprechpartner: Jörg Kaenders
Tel.: +49 2842 41784
E-Mail:­ joerg.kaenders@gmx.de

Lehrstollen – Arbeitswelt der Bergleute

 

Lehrstollen Außenansicht mit Ausbau

 

Lehrstollen Ehemalige Bergleute und Mitglieder des Vereins

 

Besucherführung im Lehrstollen

 

Lehrstollen Innenansicht Grubenwehrausrüstungen

 

Lehrstollen Innenansicht Transportgondel für Verletzte

 

Lehrstollen Innenansicht Oberhalb Flöz Mausegatt

 

Lehrstollen Innenansicht Holzausbau

 

Lehrstollen Innenansicht Hobelstreb

 

Lehrstollen Innenansicht Wetterstrecke

 

Lehrstollen Innenansicht Kohlenabfuhrstrecke

 

Lehrstollen Innenansicht Bergmännisches Gezähe

 

Lehrstollen Außenansicht Eingangsbereich

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Viele Jugendliche beendeten die Volksschule im Alter von 14 Jahren und begannen anschließend ihre Lehr­ausbildung. Die Bergämter schrieben vor, dass die Berglehrlinge frühestens im Alter von 16 Jahren in die Grube einfahren durften. Bis dahin wurden sie im Lehrstollen ausgebildet, der die Untertage­welt mit dem technischen Stand der 1970er realistisch abbildete.

Über 100 Jahre Bergbau­tradition live erleben, das bietet der Lehrstollen. Schon beim Betreten des Geländes der ehemaligen RAG-Aus­bildung fallen die Gruben-Lok mit Personen-Transportwagen und der Bogenausbau ins Auge. Unter der Leitung er­fahrener Bergleute begibt man sich unter Tage. Der Lehrstollen, Anfang der 1970er Jahre von Lehrlingen der Zeche Friedrich Heinrich erbaut, um praxisgerecht auszubilden, bildet noch heute den Untertage-Betrieb der Zeche Friedrich Heinrich ab. Auf einer Grundfläche von mehr als 2.500 m² und einer Länge von etwa 300 m geht es auch runter bis zu einer Tiefe von 3 m unter Geländeniveau. In einem niedrigen Streb kann man Hobel, Förderer und Schildausbau aus nächster Nähe betrachten. Einschienen-Hängebahn, Gruben-Schienenfahrrad, Grubenwehr und vieles mehr warten darauf, ent­deckt zu werden. Fotostrecken und Bergbau-Exponate informieren anschaulich über die Vergangenheit des Bergbaus und der damit verknüpften Geschichte Kamp-Lintforts. Der Lehrstollen gilt als das einzige Bauwerk seiner Art am linken Niederrhein. Auch ist man stolz darauf, dass die hier gezeigten Gegenstände und Betriebsmittel alle funktionsfähig sind. Nach einer gut einstündigen Führung geht es wieder hinauf ans Tageslicht.

Erleben Sie ein Stück Bergbaugeschichte.

Coronabedingt finden aktuell keine Führungen statt.

 

Öffnungszeiten

sonntags + feiertags von 10.00 – 13.00 Uhr
max. 15 Personen / Führung
max. 55 Minuten

Eintrittspreise

Erwachsene – 4,00 €
Kinder (4 – 12 Jahre) – 1,50 €
Gruppen bis 10 Pers. – pauschal 40,00 €

Reservierungen außerhalb der Öffnungszeiten

über das Infozentrum Stadt und Bergbau
Tel.: +49 162 2538981 
E-Mail: tourismus@kamp-lintfort.de

Tel.: +49 2842 9213594 
E-Mail:
info@bergmannstradition.de

Adresse

Lehrstollen
Neben Infozentrum Stadt und Bergbau
Friedrich-Heinrich-Allee 81
47475 Kamp-Lintfort

Ansprechpartner: Klaus Deuter
Tel.: +49 162 2538981
E-Mail: amlehrstollen@gmx.de

Förderturm – Weite Sicht aufs Land

 

Historische Zeichnung von Förderturm und Fördergerüst

 

Förderturm und Fördergerüst im Blumenmeer

 

Fördermaschine in Betrieb

 

Förderturm Steuerstand Schacht I

 

Förderturm Turmfördermaschinen Schacht I

 

Förderturm Außenansicht

 

Blick vom Förderturm auf die Hochschule Rhein-Waal und Stadt Kamp-Lintfort

 

Blick vom Förderturm auf die Altsiedlung in Kamp-Lintfort

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Förderturm und Schachtgerüst

Nach einer Bürger­befragung im September 2017 entschied sich die Stadtverwaltung von Kamp-Lintfort für den Erhalt und die Übernahme des Förderturms von Schacht 1 und des Strebengerüstes von Schacht 2. Der 80 m hohe Turm ist für viele Bürger ein Wahrzeichen ihrer Stadt.

Mit Landesmitteln und RAG-Geldern, die für den Abriss vorgesehen waren, wurden die Bauwerke im Jahre 2019 ertüchtigt. „Geschichte trifft Zukunft“ wurde ein Motto der Landesgartenschau 2020 mit „Kloster – Kohle – Campus“.

Erleben Sie ein Stück Bergbaugeschichte.

Coronabedingt finden aktuell keine Führungen statt.

 

Öffnungszeiten

sonntags + feiertags ­von 10.00 – 13.00 Uhr ­­und ­von 14.00 – 17 Uhr
max. 20 Personen / Führung
max. 55 Minuten

Eintrittspreise

Erwachsene – 4,00 €
Kinder (4 – 12 Jahre) – 1,50 €
Gruppen bis 10 Pers. – pauschal 40,00 €

Reservierungen außerhalb der Öffnungszeiten

über das Infozentrum Stadt und Bergbau
Tel.: +49 162 2538981 
E-Mail: tourismus@kamp-lintfort.de

Tel.: +49 2842 9213594
E-Mail:­­
info@bergmannstradition.de

Adresse

Förderturm
Zechenpark
47475 Kamp-Lintfort

Ansprechpartner: Jörg Hunsmann
Tel.: +49 163 9068633
E-Mail:­ joerg.hunsmann@t-online.de

Neues Vereinsheim – Aktives Vereinsleben im Schirrhof

 

Flur mit Ausstellungsvitrinen

 

Flur mit Ausstellungsvitrinen

 

Konferenzraum

 

Konferenzraum

 

Küche im Vereinsheim

 

Küche im Vereinsheim

 

Jugendbüro

 

Jugendbüro

 

Literaturarchiv

 

Arbeitsplatz im Literaturarchiv

 

Flur im Vereinsheim

 

Vorstandsbüro

 

Vereinsheim Flur mit Ausstellungsvitrinen

 

Foto und Film-Archiv der Fördergemeinschaft

 

Foto- und Film-Archiv der Fördergemeinschaft

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Schirrhof: Das dreiflügelige Gebäude wurde 1920/1921 errichtet und in den ersten Betriebsjahren des Bergwerks Friedrich Heinrich wurden hier die Pferde untergebracht.

Im Dachgeschoß wurden die Futtermittel eingelagert. Im Mitteltrakt waren zahlreiche Stallungen angeordnet, in der Remise wurden die Pferdekarren und Kutschen witterungs­geschützt untergestellt. Im nördlichen Gebäudeteil waren Garagen für die Kraftwagen der Direktoren angeordnet, auch die Werksfeuerwehr war dort untergebracht.  Ferner waren dort Stall­meister­wohnungen angeordnet. Der Innenhof war ge­pflastert, dort wurden die Pferde angespannt. Später wurde das Gebäude als zentrale Ausbildungsstätte für Jungbergleute genutzt.

Dieses denkmalgeschützte Gebäude wurde mit Fördermitteln sehr auf­wendig zum Familien-, Kultur- und Bildungs­zentrum umgebaut. Im nördlichen Gebäudetrakt ist eine viergruppige Kita einge­zogen, ferner haben ortsansässige Künstler hier eine neue Bleibe gefunden.

Die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition ist im Dezember 2020 im Süd­flügel oberhalb der ehe­maligen Remise einge­zogen. In ihren Vereins­räumen wird die Geschichte des Bergwerks Friedrich Heinrich sehr eindrucksvoll dokumentiert.

Die Vereinsmitglieder stehen den Besuchern mit ihrem Wissen zur Verfügung. Das Literatur­archiv umfasst ca. 4.000 Bücher und bietet damit zusätzliche Information.

Die Fördergemeinschaft für Bergmannstradition verfügt über mehr als 700 Grubenlampen. Hinzu kommen eine umfangreiche Sammlung historischer Fotografien sowie viele Details aus dem Umfeld der Bergleute.

Erleben Sie ein Stück Bergbaugeschichte.

Öffnungszeiten

Besucher sind in unserem Vereinsheim herzlich Willkommen.

Wir bitten jedoch aus organisatorischen Gründen um vorherige telefonische Termin­absprache.

Adresse

Fördergemeinschaft für Bergmannstradition
– Linker Niederrhein – e.V.
Friedrich-Heinrich-Allee 79 c
47475 Kamp-Lintfort

Ansprechpartner: Norbert Ballhaus
Tel.: +49 02842 9213594
E-Mail: info@bergmannstradition.de